Kanzleikooperation: UnternehmerKompositionen

Zwei renommierte Unternehmen kooperieren im Bereich grenzüberschreitendes Stiftungsmanagement in Deutschland, der Schweiz und in Liechtenstein. Prof. Dr. Dr. Olaf Gierhake, LL.M. und… mehr...

Stiftungen und Trusts

OlafProf. Gierhake: "Familienstiftungen sind das ideale Instrument zur Absicherung der Familienmitglieder und zur Fortführung eines unternehmerischen Lebenswerkes.”

HardcoverStiftung

Was ist das Besondere an Stiftungen und Trusts? Nun, Stiftungen und Trusts gehören niemandem. Und Vermögen, das niemandem gehört, kann auch niemandem weggenommen werden. Das bedeutet aber nicht, dass nicht jemand diese Vermögenswerte nutzen und von deren Erträgen Nutzen ziehen darf, im Gegenteil…

Werden privatnützige oder gemeinützige Stiftungen, Trusts und andere anteilseignerlose Zweck­vermögen als Vermögensträger verwendet, scheiden die vorhandenen Vermö­genswerte mit dem Widmungsvorgang aus dem Vermögen der bisherigen Eigentümer aus und gehen in das Vermögen der Stiftung oder des Trust über. Mit diesem Vermögen „verlässt“ die Eigentümer­familie auch Haftungssubstrat bezüglich verschiedener personenbezogener Risiken. Den Familienmitgliedern bleiben aber bei dieser Gestaltung durch eine geeignete Ausgestaltung des satzungsmässigen Zwecks die Nutzungsmöglichkeiten des Vermögens zeitlich unbegrenzt erhalten. Dies gilt etwa für die Bestreitung des Lebensunterhaltes oder auch zur Deckung von unplanbaren Risiko­aufwendungen wie aufwendige Behandlungen bei schweren Krankheiten oder Unfällen oder zur bestmögliche Pflege, etwa bei Auftreten von Demenz, Morbus Parkinson oder Krebs im Begünstigtenkreis.

Da Stiftungen in der Regel auf unbestimmte Zeit errichtet werden, verer­ben sie im Zeitablauf auch keine Vermögenswerte mehr an Nachkommen. Die Bewirtschaftung der Ver­mögenswerte und die Verwendung der Stiftungserträge obliegt nicht allein – wie bei einer erbrechtlchen Vermögensnachfolge - den Familienmitgliedern nachfolgender Generationen – sondern erfolgt nach schriftlich gefassten Regeln, die der Stifter als (ehemaliger) Eigentümer der gewidmeten Vermögenswerte der Stiftung in Form von Stiftungs­satzungen und -Reglementen zeitlich unbefristet mit auf den Weg gibt.

Nachfolgende Familienmitglieder tauchen bei dieser Gestaltung fortan nicht mehr als Vermö­genseigentümer, sondern typischerweise als Begünstigte der Stiftung oder auch als Mitglieder von Aufsichtsorganen der Stiftung auf, die die Einhaltung der von den Stiftern vorgegebenen Zwecke (effiziente Vermö­gensbewirtschaftung (s.o.), satzungsgemässe Mittelverwendung zugunsten der Familienmitglieder) überwachen. Begünstigungsstellungen von Familien­mitglie­dern können sicherstellen, dass der Wohlstand der Familienmitglieder, auch in besonderen Bedürftigkeitssituationen wie z.B. bei auf­wendigen Pflegeregimes im Alter, gewährleistet ist.

Konzepte & Dienstleistungen

Das Institut für Vermögensschutz hat grenzüberschreitende Familienstiftungs- und Trust­konzepte für Stifter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz primär für die Stiftungs­standorte Liechtenstein und Österreich entwickelt. Mit Hilfe dieser Vermögensträger können begünstigte Familienangehörige in aller Welt steuerlich effizient berücksichtigt werden.

Alle Konzepte wurden im Einklang mit allen zivilrechtlichen und steuerrechtlichen Rahmenbe­dingungen in den Wohnsitzländern der Stifter und der Begünstigten entwickelt.

Nähere Einzelheiten zur Ausgestaltung von privat- und gemeinnützigen Stiftungen in Deutsch­land, Österreich und Liechtenstein und den Vorteilen einer grenzüberschreitenden Errichtung finden Sie etwa in dem vom Institut veröffentlichten Buch “Vermögensschutz mit Stiftungen”. Eine Zusammenfassung der zugrundeliegenden Dissertationsschrift von Prof. Gierhake finden Sie hier.

Qualität und Verlässlichkeit  spielen bei der Bewirtschaftung von Vermögenskomponenten eine besondere Rolle, da diese in der Regel die Aufgabe haben, die satzungsmässigen Vorgaben eines Stifters oder Settlors (bei einem Trust) langfristig in seinem Sinne umzusetzen. Auf Wunsch übernehmen wir mit unserer liechtensteinischen Firma "Vermögensschutz Gierhake AG" die Aufgabe der laufenden Stiftungsbewirtschaftung.

Bei der Ausübung ihrer Entscheidungskompetenzen wird die Vermögensschutz Gierhake AG stets durch geeignete Aufsichtsorgane, etwa Aufsichtsräte oder Protektoren, überwacht. Familienmitglieder und langjährige Vertrauenspersonen nehmen in der Regel Einsitz in die jeweiligen Aufsichtsorgane.