Kanzleikooperation: UnternehmerKompositionen

Zwei renommierte Unternehmen kooperieren im Bereich grenzüberschreitendes Stiftungsmanagement in Deutschland, der Schweiz und in Liechtenstein. Prof. Dr. Dr. Olaf Gierhake, LL.M. und… mehr...

Personen- und Kapitalgesellschaften

OlafProf. Gierhake: “Grenzüberschreitend errichtete vermögensverwaltende Gesellschaften helfen, Entscheidungsstrukturen über das Familienvermögen zu etablieren und steuerliche Vorteile zu erzielen.”

KapGes

Risiken

Werden Personen- oder Kapitalgesell­schaften als Vermögensträger gewählt, erfolgt die Willensbildung über die Vermögenskomponenten in den jeweiligen Gesellschafterver­sammlungen; das Eigentum verbleibt mittelbar aber – wie bei Direkteigentum - bei den Familienmitgliedern. Auf die Familienmitglieder als Eigentümer des Familienvermögens einwir­kende Risiken, wie etwa unternehmerische Haftungsrisiken, Erpressungsrisiken, Erbschaft­steuerrisiken, etwa drohende staatliche Enteignung oder andere mit dem Eigentum von vermögenden Privatpersonen verbundene Risiken bleiben beim Einsatz von Vermögensträgern mit familiären Anteilseignern uneingeschränkt intakt und bedrohen weiterhin die vorhandene Vermögenssubstanz.

Gesellschaften sind allerdings gut geeignete Vehikel, unternehmerische Aktivitäten durch­zuführen, die Willensbildung über das Familienvermögen zu unterstützen und Entscheidungs­strukturen zwischen den beteiligten Familienmitgliedern zu etablieren.

Irgendwann wechseln die Beteiligungen über die Erbfolge den Eigentümer und werden damit den Dispositionsvorstellungen der neuen Eigentümer uneingeschränkt zugänglich. Bei Direkt­eigentum der einzelnen Vermögenskomponenten durch Familienmitglieder und dem Einsatz von Gesellschaften liegt das Schicksal des Vermögens damit uneingeschränkt den Dispositionen der nachfolgenden Personen, mit allen positiven und ggf. auch negativen Konsequenzen. Die Vermögenswerte bleiben stets Gegenstand späterer Erbgänge und möglicher güterrechtlicher oder familieninterner Auseinander­setzungen.

Die zivilrechtlichen Möglichkeiten der heutigen Eigentümer, den Eigentümer-Nachfolgern inhalt­liche Auflagen hinsichtlich der Vermögensbewirtschaftung und Ertragsverwendung “mit auf den Weg” zu geben, sind typischerweise bei Direkteigentum und dem Einsatz von Gesell­schaften beschränkt. Üben die späteren Eigentümer ihre mit dem Eigentum verbundenen Rechte in unge­eigneter Form aus, drohen der Vermögensverfall und z.T. auch gesellschaftliche und volks­wirtschaftliche Schäden, z.B. in Form von Arbeitsplatzverlusten und künftigen Steuerausfällen.

Konzepte & Dienstleistungen

Wir haben Konzepte zur grenzüberschreitenden Errichtung von Familiengesellschaften in der Rechtsform von Personen- oder Kapitalgesellschaften entwickelt. In Liechtenstein, z.T. auch in Luxemburg und in der Schweiz stehen weitere Gesellschaftsformen mit z.T. weitreichenderen Gestaltungsmöglichkeiten und günstigeren steuerlichen Eigenschaften als im Wohnsitzland des Stifters oder der Begünstigten zur Verfügung.

Nähere Einzelheiten zur Ausgestaltung von vermögensverwaltenden Kapitalgesellschaften und deren Vorteilen insbesondere im Einsatzkontext mit deuschen Gesellschaftern finden Sie etwa in dem von uns veröffentlichten Buch “Vermögensschutz mit internationalen Kapital­gesellschaften”.